Cottbusverkehr wird Praxispartner für smarte Mobilität

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes MaaS LABS wird Cottbusverkehr auf drei Linien einen Bedarfsverkehr einführen und testen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, den öffentlichen Nahverkehr für die Fahrgäste flexibler, und damit auch attraktiver zu gestalten. In einem ersten Schritt wird dafür ein sogenannter Bedarfsverkehr eingerichtet. Langfristig soll mit den Maßnahmen der Umstieg vom eigenen Auto auf geteilte Mobilitätsressourcen, wie z.B. den ÖPNV oder Sharingangebote, erleichtert werden.

Dafür soll im ersten Schritt auf drei Linien (Rufbuslinie 18 und die Nachtbuslinien 2N und 3N) ein bedarfsorientierter Korridorverkehr mit virtuellen Haltestellen eingerichtet werden. Künftig werden die Busse nicht mehr ausschließlich nach festem Fahrplan fahren und an fixen Haltestellen halten, sondern nach dem von den Fahrgästen gemeldeten Bedarf: Die Fahrgäste melden ihren Start- und Zielpunkt, sowie die gewünschte Abfahrts- oder Ankunftszeit und der Bus bedient dann Ihren Fahrtwunsch. Der erste Praxistest soll voraussichtlich Ende des Jahres 2021 beginnen.

Umfrage zur Projektinitialisierung

Um das Angebot noch vor seiner Einführung den Anforderungen der Cottbuserinnen und Cottbuser anpassen zu können, bittet, Cottbusverkehr und die Technische Hochschule Wildau, alle Interessierten an einer kurzen Umfrage teilzunehmen. Anhand der hier gewonnen Daten kann ein möglichst passgenaues Angebot zum Start des Praxistests generiert werden.

 

Hier geht’s zur Umfrage: https://thwildau.lamapoll.de/Mobilitaet_in_Cottbus

 

weitere Informationen zum Projekt MaaS LABS finden sich unter www.maas4.de.

Cottbusverkehr dankt Ihnen für Ihre Unterstützung.