Unternehmensgeschichte

Kurzchronik

1903
Inbetriebnahme der Straßenbahn, Streckenlänge 2000 m
1912
Bildung Städtischer Werke Cottbus
1914
Einführung der Fahrpreisermäßigung für Schüler, Eröffnung der weißen Linie zum Krankenhaus
Durch den ersten Weltkrieg kam es zur Stilllegung von Streckenteilen, Reduzierung der Haltestellenanzahl und Verlängerung der Dienstzeiten
1918
Die Straßenbahn übernimmt die Postbeförderung
1923
Kurzfristige Einstellung des gesamten Straßenbahnbetriebes aufgrund der Nachwirkungen des 1. Weltkriegs
1927
Verlängerung der gelben Linie nach Schmellwitz; Aufnahme des Omnibusbetriebes
1945
15. April Stillegung des Straßenbahnbetriebes infolge Kriegseinwirkung;
20. Juni Wiederinbetriebnahme der ersten Strecke
1952
Bildung VEB (K) Verkehrsbetriebe der Stadt Cottbus
Einführung der Liniennummern
1954
Aufnahme des Taxibetriebes
1957
Errichtung der Selbstfahrvermietung mit PKW und Krädern
1968
Umbenennung in VEB Cottbusverkehr
1974
Inbetriebnahme der Straßenbahntrasse und des Dienstgebäudes in der Stadtpromenade
1977
Verlängerung Linie 2 zum Wohnkomplex Sachsendorf/ Madlow
1979
Einführung des neuen Straßenbahntyps KT4D
1980
Verlängerung der Linie 1 zur Jessener Straße
1981
Eingliederung des VEB Cottbusverkehr als Zweigbetrieb in den VEB Kraftverkehr Cottbus im VE Verkehrskombinat Cottbus
1984
Anbindung des Wohngebietes Neu Schmellwitz an das Straßenbahnnetz
1986
Inbetriebnahme von 15 funkgesteuerten Haltestellen-Informationsanlagen, um Fahrgäste bei Verkehrsstörungen besser informieren zu können.
1990
Der Zweigbetrieb Cottbusverkehr wird wieder selbständiges städtisches Unternehmen – Cottbusverkehr GmbH;
Neuer Busbahnhof Marienstraße einschließlich Verkehrs- und Servicebüro wird übergeben
1991
Typenreiner Linienverkehr mit KT4D – Straßenbahnwagen;
Neueinrichtung der Straßenbahnlinie 4E
1992
Zweigleisiger Streckenausbau Madlower Hauptstraße bis Spreestraße;
Einsatz von Fahrscheinautomaten;
1. modernisierter KT4D aus der Waggonbau Bautzen GmbH
1994
Inbetriebnahme neue Betriebsleitstelle und 1. Stufe des rechnergestützten Betriebsleitsystems (RBL);
Zweigleisiger Ausbau der Straßenbahnstrecke Berliner Platz – Sandow
1995
Bundesgartenschau in Cottbus; Abschluss der Modernisierung von 26 KT4D in der Waggonbau Bautzen GmbH;
Aussonderung der letzten IKARUS-Busse und Abschluss der Umstellung auf moderne Omnibusse
1996
Inbetriebnahme des 1.KTNF6 mit Niederflurmittelteil;
Grundsteinlegung für den 1.Hochbau im neuen Strab/Bus-Betriebshof Schmellwitz
1997
Einbeziehung der Cottbusverkehr GmbH in den Verband der Stadtwerke Cottbus GmbH
1998
Abschluss der Nachrüstung von Straßenbahnen mit einem Niederflurmittelteil durch Übernahme des 26. KTNF6;
Inbetriebnahme Betriebswerkstatt und Abstellanlagen Straßenbahn auf dem neuen Betriebshof Schmellwitz
1999
Einführung des Abendliniennetzes im Stadtverkehr Cottbus;
planmäßige Fortführung des Ausbaus Berliner Straße;
Gleisrekonstruktion in der Thiemstraße;
Inbetriebnahme des Werkstattgebäudes für Bahn und Bus sowie der Bus – Abstellfläche
2000
Fertigstellung Neubau Betriebshof Schmellwitz
2001
Umfangreiche Linienveränderung bei der Straßenbahn;
Alle Linien bedienen jetzt den Bereich Hauptbahnhof;
Gleisrekonstruktion Neu Schmellwitz
2002
Beitritt zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Ausrüstung aller Fahrzeuge mit mobilen Fahrausweisautomaten
2003
Die Cottbuser Straßenbahn feiert ihr 100jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und einem großen Fahrzeugkorso am 28./29.06.2003. 15.000 Besucher feierten mit.
2004
Cottbusverkehr ist das erste Verkehrsunternehmen in Deutschland, das im Straßenbahnverkehr auf allen Kursen Fahrzeuge mit Niederfluranteil einsetzt.
2005
Aufbau der ersten dynamischen Fahrgastinformationsanlagen in der Stadt Cottbus
2007/08
Rekonstruktion der Gleisanlagen in der Straße der Jugend einschließlich behindertengerechte Umgestaltung der Haltestelle Marienstraße/Busbahnhof
2009
Einführung eines Fahrgastbegleitdienstes als Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Senioren.
2011
Cottbusverkehr wird Betreiber der Parkeisenbahn

Entwicklung des Liniennetzes

1903

Das Liniennetz nach dem ersten Betriebsjahr.

Die Linienfarben waren bereits eingeführt

(Darstellung aus “Chronik der Cottbuser Straßenbahn”)

1944/45

Die Strecke Berliner Straße – Spreewaldbahnhof wurde im Laufe der Zeit nach und nach aufgegeben, dafür wurde die blaue Linie nach Madlow verlängert und das Krankenhaus mit der weißen Linie an das Streckennetz angebunden

(Darstellung aus “Chronik der Cottbuser Straßenbahn”)

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1992

In der Zwischenzeit wurden Sachsendorf und Schmellwitz an das Streckennetz angeschlossen

Die Straßenbahnen erhielten die Nummern 1-4

Das Busliniennetz wurde ausgebaut und bekam die Nummern 10-19

 

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2001

 

Alle Straßennamen aus DDR-Zeiten sind geändert worden

Die Endpunkte der Linien 2 und 3 wurden getauscht, die Linie 2 fuhr seitdem über die Straße der Jugend nach Ströbitz und die Linie 3 über die Bahnhofsbrücke nach Sandow

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