3G-Regelung im ÖPNV kommt

Da die Zahl derer, die an dem Corona-Virus erkranken täglich wächst, wurden vom Bund neue Corona-Regelungen beschlossen und die Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) auf den Weg gebracht. Voraussichtlich tritt es Mitte der 47. Kalenderwoche, am Mittwoch, in Kraft.

Mit den Änderungen wird auch eine 3G-Regel im öffentlichen Verkehr eingeführt wird. Zusätzlich zur bereits und auch weiterhin bestehenden Maskenpflicht (in Brandenburg sind OP- oder FFP2-Masken erlaubt, in Berlin sind ausschließlich FFP2-Masken gestattet) wird in Bussen, (Straßen-)Bahnen und in den Zügen des Regional- und Fernverkehrs die Maßgabe „getestet, geimpft oder genesen“ gelten.

Das heißt, dass alle Fahrgäste, die dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen möchten, entweder geimpft oder genesen sein müssen und dies belegen können, oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest mit sich führen. Bei Fahrtantritt darf der negative Schnelltest nicht länger als 24 Stunden, der negative PCR-Test nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Grundsätzlich reicht ein negativer Schnelltest, der in einem anerkannten Testzentrum oder im Rahmen einer Testung in der Arbeitsstätte gemacht wurde, aus. Ein PCR-Test ist nicht notwendig.

Außerdem werden wahrscheinlich auch für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Ausnahmen gelten, da diese regelmäßig in den Schulen getestet werden.

Die entsprechenden Nachweise sind auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Weitere Infos zu den Neuerungen können auch hier, auf der Seite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), nachgelesen werden. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

 

Cottbusverkehr ist sich bewusst, dass einzelne Fragen trotz der vorherigen Erklärungen aktuell offen bleiben. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes und der angekündigten Neuerungen im Land Brandenburg ab Dienstag können auch sie hoffentlich ausgeräumt werden.